Wer Ausbildungsplätze besetzen will, kommt an der Kostenfrage nicht vorbei. Nachwuchsgewinnung Kosten lassen sich aber schwer in einer einzigen Zahl zusammenfassen, weil sie sich aus ganz unterschiedlichen Posten zusammensetzen, von denen die wenigsten auf einer Rechnung stehen. Wer nur die sichtbaren Ausgaben betrachtet, unterschätzt am Ende regelmäßig, was eine offene Ausbildungsstelle einen Betrieb tatsächlich kostet.
Nachwuchsgewinnung Kosten: Welche Posten wirklich ins Gewicht fallen
Stellenanzeigen auf Jobportalen oder in Zeitungen sind der offensichtlichste Posten, aber selten der größte. Messeauftritte kosten Standgebühr, Material und mindestens einen ganzen Tag Personal, oft samt Vor- und Nachbereitung, die in der Praxis noch einmal ähnlich viel Zeit bindet. Interne Zeit für die Sichtung von Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Auswahlverfahren wird in vielen Betrieben gar nicht erfasst, obwohl sie den größten Anteil ausmacht. Und der teuerste Posten von allen wird oft übersehen: eine Fehlbesetzung, die nach wenigen Monaten wieder gelöst wird, kostet nicht nur die investierte Einarbeitungszeit, sondern auch die verlorene Chance, die Stelle in diesem Ausbildungsjahr noch sinnvoll zu besetzen. Wer diese Posten zusammenzählt, kommt oft zu einem ganz anderen Bild als beim Blick auf die reine Anzeigenrechnung.
Der größte Kostenfaktor ist Zeit, nicht das Anzeigenbudget
Viele Betriebe rechnen in Euro für Anzeigen und übersehen dabei die Arbeitsstunden, die in Sichtung, Gesprächen und Koordination stecken. Wenn eine Ausbildungsleitung oder Geschäftsführung mehrere Tage im Jahr mit Bewerbungsgesprächen verbringt, die am Ende zu keiner passenden Besetzung führen, ist das eine reale Kostenposition, auch wenn sie in keiner Buchhaltung als solche auftaucht. Je kleiner der Betrieb, desto stärker wiegt dieser Zeitfaktor, weil die Person, die sich um die Nachwuchsgewinnung kümmert, meist gleichzeitig für das Tagesgeschäft gebraucht wird. Jede Stunde, die in aufwendige, aber wenig erfolgreiche Kanäle fließt, fehlt an anderer Stelle, und genau das macht Zeit zur eigentlichen Währung bei der Nachwuchsgewinnung.
Was ein Netzwerk-Modell auffängt
Ein regionales Netzwerk wie BOeasy übernimmt einen Teil dieser Zeitlast, indem es den Erstkontakt zu Jugendlichen bündelt, statt dass jeder Betrieb einzeln Schulen anschreibt, Termine koordiniert und Formate organisiert. Statt dass zehn Betriebe zehnmal denselben Aufwand betreiben, findet der Kontakt einmal gemeinsam statt, etwa über einen Projekttag, bei dem mehrere Betriebe gleichzeitig mit mehreren Schulen zusammenkommen. Das ersetzt keine eigene Auswahl und keine eigenen Gespräche, senkt aber den Aufwand für den ersten, oft mühsamsten Schritt erheblich. Für Betriebe, die einen einzelnen Ausbildungsplatz besetzen wollen, macht genau dieser gebündelte Erstkontakt oft den Unterschied zwischen einem Jahr mit und einem Jahr ohne passenden Bewerber.
Pakete ab 99 Euro im Jahr: Was realistisch drin ist, und was nicht
Das Einstiegspaket „Dabei sein“ für 99 Euro im Jahr ermöglicht die Teilnahme am Netzwerk und an Formaten wie dem Berufeparcours, ersetzt aber keine gezielte Kampagne, wenn Sie mehrere Stellen mit Nachdruck besetzen müssen. Für Betriebe, die aktiv und mit Unterstützung wie einem Eignungstest nach passenden Auszubildenden suchen wollen, ist das Paket „Gezielt Auszubildende gewinnen“ ausgelegt, für eine breitere, mehrstufige Ansprache das Paket „Nachwuchskampagne“. Ehrlich gesagt: Kein Paket ersetzt die eigene Arbeit im Auswahlprozess und im Onboarding. Es verändert aber, wie viel Zeit Sie bis zu einem passenden Erstkontakt investieren müssen, und genau dort liegt bei kleinen Betrieben meist der größte Hebel. Rechnen Sie deshalb nicht nur in Euro pro Jahr, sondern auch in eingesparten Stunden, wenn Sie ein Paket mit anderen Wegen der Nachwuchsgewinnung vergleichen.
Einen Überblick über alle Formate und Pakete finden Sie unter boeasy.de/dabei-sein, Erfahrungen teilnehmender Betriebe in den Erfahrungsberichten.
Nicht aus Lübeck? BOeasy ist in Lübeck gestartet — das Modell funktioniert überall, wo Betriebe Nachwuchs suchen. Ob als Betrieb oder als Partner, der das Konzept in seine Region holen will: Hinterlassen Sie hier Ihr Interesse für Ihre Stadt.



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